Die Universitätspartnerschaft LEÓN–SALZBURG

Die Partnerschaft zwischen der Paris-Lodron-Universität Salzburg und der Universidad Nacional Autonoma de Nicaragua UNAN-León wurde 1990 offiziell von beiden Universitäten beschlossen und soll einen beiderseitigen Austausch von Studenten und Wissenschaftern ermöglichen sowie gemeinsame Projekte fördern. Im Rahmen der Partnerschaft wurden seither mehrere Projekte und Austauschprogramme durchgeführt:

  • Durchführung von Deutschkursen in León: Gemeinsam mit der Universität Hamburg gaben Studierende und Absolventen der Universität Salzburg in einem halbjährlichen Turnus Deutschkurse an der UNAN León. Diese sollen dazu beigetragen, die sprachliche Qualifikation der Studierenden an der UNAN zu verbessern.
  • Austausch von Lehrenden beider Universitäten: Ab 1990 gab es einen regelmäßigen Austausch von Lehrenden und Vertretern beider Universitäten. So konnten beispielsweise mehrmonatige Aufenthalte von Dozenten der UNAN-León in Salzburg ermöglicht werden, auch der Rektor der UNAN León, Dr. Ernesto Medina Sandino weilte mehrmals in Salzburg.
  • Austausch von Studenten beider Universitäten: Die Universitätspartnerschaft bot Studierenden aus Salzburg und León die Möglichkeit, Studienaufenthalte an der Partneruniversität durchzuführen oder Diplomarbeiten und Dissertationen in der Partnerstadt zu verfassen.
  • Verschiedene Projekte für Wissenschaft und Lehre: Zwischen der Universität Salzburg und der UNAN León besteht ständiger Kontakt im Rahmen wissenschaftlicher Kooperation vor allem im Bereich Geographischer Informationssysteme. So etwa wurde 1996 von Mitgliedern des Institutes für Geographie ein Stadtplan für León erarbeitet, welcher zum damaligen Zeitpunkt der erste digitale Plan einer Stadt in Nicaragua war. Seit 1997 existiert an der UNAN León ein Zentrum für Geographische Informationssystem (Centro SIG) in dessen Rahmen eine GIS-Abteilung mit Hilfe der Universität Salzburg aufgebaut und seither ständig weiterentwickelt wurde.

Die Partnerschaft wurde 1990 offiziell von beiden Universitäten beschlossen und soll einen beiderseitigen Austausch von Studenten und Wissenschaftern ermöglichen sowie gemeinsame Projekte fördern.